Eisen verändert die Welt

Vonderau Museum Fulda

Wie bestritten die Menschen in der Eisenzeit ihren Alltag? Wie siedelten sie und wie stellten sie die Produkte her, die sie zum Leben und Handeln benötigten? Welche Handwerke übten sie aus? Diesen und vielen weiteren spannenden Fragen widmet sich eine Sonderausstellung im Vonderaumuseum Fulda!

Im Zentrum steht hier der neue Werkstoff Eisen, dessen Abbau und Weiterverarbeitung den Auftakt zu zahlreichen Innovationen bildete, die den Alltag der Kelten maßgeblich veränderten und noch bis in die heutige Zeit nachwirken. Effizienzsteigerungen in Handwerk und Landwirtschaft führten zu immer umfangreicheren Eingriffen in die Umwelt, bis hin zu Entstehung früher Gewerbezentren. In Zusammenarbeit mit der Archäobotanik wird zudem der Frage nachgegangen, ob und wie weit die Kelten „im Einklang mit der Natur“ gelebt haben. Am Ende bleibt die faszinierende Erkenntnis, wie vertraut uns viele der gut 2000 Jahre alten Ausstellungsstücke auch heute noch sind und wie sehr die Herausforderungen einer technischen Umbruchzeit uns, die wir am Beginn eines digitalen Zeitalters stehen, mit den Kelten verbindet.

Ausstellungstermin

März–Dezember 2022

Jesuitenplatz 2
36037 Fulda

Webseite – Vonderau Museum 
museum@fulda.de

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag von 10:00 – 17:00 Uhr
An jedem 3. Dienstag im Monat bis 20:00 Uhr

Weitere Informationen folgen!

Verschiedene Geräte aus Eisen, darunter Messer, ein Hakenschlüssel, Tüllenbeile und eine Herdschaufel.
Auf der Ostseite der Milseburg ist der vorgeschichtliche Wall, der die eisenzeitliche Siedlung umgab, noch gut erhalten. Hier erlaubte ein Tangentialtor den Zugang zur Anlage.
Die Milseburg bei Hofbieber-Danzwiesen. Hier befand sich in der Eisenzeit eine befestigte Siedlung.