Gold im Grab: Funde aus dem Muschenheimer Grabhügel 35

Oberhessisches Museum Gießen

Im Fokus der Ausstellung steht das bekannte Muschenheimer Schwert aus der frühen Eisenzeit, das 1920 in einem Grabhügel gefunden wurde. Spektakulär ist, dass sich Goldreste auf dem Schwert und zudem das sogenannte Ortband erhalten haben. In diesem Grabhügel, der vom Archäologen Paul Helmke mit der Nummer 35 versehen wurde, stießen Forscher auf weitere Grabbeigaben, wie beispielsweise ein Rasiermesser und zahlreiche Keramiken, die in der Ausstellung gezielt kontextualisiert werden. Methoden, mit denen die Funde geborgen, in den Jahrzehnten seit der Entdeckung untersucht und konserviert wurden, veranschaulichen den Umgang mit dem Erbe aus der Eisenzeit.

Ausstellungstermin

17. März 2022 bis 8. Januar 2023


Brandplatz 2
Altes Schloss
35390 Gießen

Webseite – Oberhessisches Museum Gießen
museum@giessen.de

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag von 10:00 – 16:00 Uhr

Hier ist das Muschenheimer Schwert vor der Restaurierung zu sehen. Material: Bronze, Einordnung: Frühe Eisenzeit, Fundort: Muschenheim, Grabhügel 35.
Detailaufnahme des Schwertgriffs mit Rest der Vergoldung. Material: Gold und Bronze, Einordnung: Frühe Eisenzeit, Fundort: Muschenheim, Grabhügel 35.

Veranstaltungen:

Kurator*innenführung
Gießen | 29. Mai 2022 | 14:00 - 15:00

Kurator*innenführung

Linda Heintze, Kuratorin, und Stefan Heeb, Archäologe, stellen die Präsentation vor und zeigen Methoden der Rekonstruktion archäologischer Objekte.

Kurator*innenführung
Gießen | 17. Juni 2022 | 18:00 - 19:00

Kurator*innenführung

Linda Heintze, Kuratorin, und Stefan Heeb, Archäologe, stellen die Präsentation vor und zeigen Methoden der Rekonstruktion archäologischer Objekte.